Veranstaltungen

Am 7. Februar lud das Austrian Center for Intelligence, Propaganda & Security Studies (ACIPSS) in Kooperation mit dem Fachbereich für . . .
Am 5. Dezember 2019 lud das ACIPSS gleich zu zwei Veranstaltungen ein. Am Vormittag präsentierten Dr. Christopher Nehring und Mag. . . .
Am 8. November fand in Wien eine weitere Veranstaltung zur Geschichte von Geheimdiensten statt, basierend auf einer Kooperation der Universität . . .

Projekte

Seeking Influence and Power: Exploiting systemic vulnerabilities along the Danube and across the Balkans

Projektteam: Jeremy Stöhs (Leiter), David Jaklin, Paul Schliefsteiner

Projektbeschreibung:

Im Rahmen des Projekts widmet sich  ACIPSS, in Kooperation mit der Konrad-Adenauer-Stiftung, der Region Mittel- und Südosteuropa (im Fokus liegen der Westbalkan, Österreich und Ungarn). Dabei thematisieren ausgewählte Expertinnen und Experten Aspekte hybrider Bedrohungen, die damit einhergehenden systemischen und staatlichen Verwundbarkeiten sowie deren Instrumentalisierung von globalen und regionalen Akteuren.

In zahlreichen Artikeln des Journal for Intelligence, Propaganda and Security Studies werden unterschiedliche Angriffsflächen für Subversion und Machtprojektion, aber auch hybride Bedrohungen und der Einfluss globaler Entwicklungen auf die Region behandelt. Parallel dazu wird die Instrumentalisierung von Instabilität und sozialen Spannungen, ausgelöst durch Kriegstraumata, Grenzverschiebungen und der stagnierenden EU Integration thematisch verortet.

Zusammen mit den geopolitischen Einflussversuchen externer Akteure in der Region und globalen Krisen (wie das Wiederaufleben des „Ost-West“ Konfliktes und zunehmenden Handelskriege zwischen den USA, Europa und China) bestehen hier Dynamiken, die maßgeblichen Einfluss auf die Region ausüben. Gemeinsam mit den jüngsten europäischen Krisen (BREXIT, Migration) gilt es, diese Bruchlinien zu thematisieren und analysieren.

Im Zeitraum von 2020-2021 organisieren ACIPSS und die Konrad-Adenauer-Stiftung hierfür öffentlichen Veranstaltungen in Berlin und Graz, sowie eine Schwerpunktausgabe des halbjährlichen Journals. Ziel ist es, zum Forschungs- und öffentlichen Diskurs beizutragen, Handlungsoptionen aufzuzeigen und nicht zuletzt die Region wieder ins Rampenlicht zu rücken.

Österreichische Exilanten im Nachrichtendienst der US-Armee: Eine kollektive Kriegsbiographie der „Ritchie Boys“

Fördergeber:

Zukunftsfonds der Republik Österreich, Projektnummer P14-1658; Jubiläumsfonds der Österreichischen Nationalbank, Projektnummer 16356 Projektteam: Siegfried Beer (Leiter), Robert Lackner, Florian Traussnig

Projektbeschreibung:

Während des Zweiten Weltkriegs dienten hunderte österreichische Exilanten und Flüchtlinge in diversen militärischen Nachrichtenorganisationen der US-Armee. Als US-Soldaten mit kriegswichtigen Fähigkeiten wie Deutsch als Muttersprache und ihrem militärisch nützlichen Detailwissen über den Gegner wurden sie im Military Intelligence Training Center (MITC) mit Standorten in Camp Ritchie, Maryland und Camp Sharpe, Pennsylvania in erster Linie zu Befragern von Kriegsgefangenen und Propagandaspezialisten ausgebildet. Später vor allem an der Westfront in Europa eingesetzt, leisteten sie als Geheimdienstexperten und Exilwiderstandskämpfer einen militärisch, mentalitätsgeschichtlich und symbolisch wichtigen Beitrag zur Niederringung des NS-Regimes.

Im Rahmen dieses Projekts werden erstmals selektive Kriegsbiographien dieser exilösterreichischen Akteursgruppe in Buchform dokumentiert. Es wird festgestellt, wie viele dieser österreichischen „Ritchie Boys“ von der US-Armee ausgebildet wurden, wo sie im Krieg eingesetzt wurden und wie sie sich typologisch, politisch und sozial einordnen lassen.

Datenbank:

Insgesamt absolvierten 493 Österreicher eine Intelligence- oder Propagandaausbildung am MITC. Die Namen dieser Widerstandskämpfer der anderen Art samt weiterer biografischer Daten sind in einer Datenbank online einsehbar.

Weitere Dokumente:

Presseaussendung (Juni 2018)

Englischsprachiger JIPSS-Artikel über Ziele, Protagonisten und erste Highlights des Projekts (2015)

Forschung & Lehre

Laufende Forschungsprojekte

Österreichische Exilanten im Nachrichtendienst der US-Armee: Eine kollektive Kriegsbiographie der „Ritchie Boys“

Fördergeber:

Zukunftsfonds der Republik Österreich, Projektnummer P14-1658; Jubiläumsfonds der Österreichischen Nationalbank, Projektnummer 16356 Projektteam: Siegfried Beer (Leiter), Robert Lackner, Florian Traussnig

Projektbeschreibung:

Während des Zweiten Weltkriegs dienten hunderte österreichische Exilanten und Flüchtlinge in diversen militärischen Nachrichtenorganisationen der US-Armee. Als US-Soldaten mit kriegswichtigen Fähigkeiten wie Deutsch als Muttersprache und ihrem militärisch nützlichen Detailwissen über den Gegner wurden sie im Military Intelligence Training Center (MITC) mit Standorten in Camp Ritchie, Maryland und Camp Sharpe, Pennsylvania in erster Linie zu Befragern von Kriegsgefangenen und Propagandaspezialisten ausgebildet. Später vor allem an der Westfront in Europa eingesetzt, leisteten sie als Geheimdienstexperten und Exilwiderstandskämpfer einen militärisch, mentalitätsgeschichtlich und symbolisch wichtigen Beitrag zur Niederringung des NS-Regimes. Im Rahmen dieses Projekts werden erstmals selektive Kriegsbiographien dieser exilösterreichischen Akteursgruppe in Buchform dokumentiert. Es wird festgestellt, wie viele dieser österreichischen „Ritchie Boys“ von der US-Armee ausgebildet wurden, wo sie im Krieg eingesetzt wurden und wie sie sich typologisch, politisch und sozial einordnen lassen.

Datenbank:

Insgesamt absolvierten 493 Österreicher eine Intelligence- oder Propagandaausbildung am MITC. Die Namen dieser Widerstandskämpfer der anderen Art samt weiterer biografischer Daten sind in einer Datenbank online einsehbar.

Weitere Dokumente:

Presseaussendung (Juni 2018) Englischsprachiger JIPSS-Artikel über Ziele, Protagonisten und erste Highlights des Projekts (2015)

Abgeschlossene Forschungsprojekte (Auswahl)
Österreicher im amerikanischen Kriegsdienst

Fördergeber:

Dietrich W. Botstiber Foundation

Projektteam:

Siegfried Beer (Leiter), Florian Traussnig

Projektbeschreibung:

Von den rund 40.000 ÖsterreicherInnen, die im Rahmen der massiven Auswanderungswelle rund um den „Anschluss“ des Jahres 1938 in die USA emigrierten bzw. flüchteten, leisteten mehrere tausend Personen in verschiedenen amerikanischen Kriegsinstitutionen Dienst. Ziel dieses Projektes ist es, die Kriegsbiographie n dieser Menschen individuell aufzuarbeiten. Hier weiterlesen.

Publikation zum Projekt:

Florian Traussnig, Militärischer Widerstand von außen. Österreicher in US-Armee und Kriegsgeheimdienst im Zweiten Weltkrieg. Wien: 2016. Traussnig_Cover_Militärischer_Widerstand Während des Zweiten Weltkriegs dienten tausende Österreicher – meist Geflohene vor dem Nationalsozialismus – im Kriegsapparat der USA. Neben der US-Armee hatten vor allem die Geheimdienste, wie das subversiv agierende „Office of Strategic Services“, österreichische Exilanten in ihren Reihen. Österreicher kämpften in amerikanischen Divisionen und nahmen als Wehrmachtsdeserteure an riskanten Geheimdiensteinsätzen teil. Der Widerstandskampf im Exil wurde unter dem Dach der amerikanischen „Anlehnungsmacht“ und oft mit hohem persönlichem Risiko geführt. Florian Traussnig liefert eine Zusammenschau des Forschungsstands und wirft biografische Schlaglichter auf die Beiträge, die die Vertreter des „anderen Österreich“ im Kampf gegen Hitler-Deutschland und bei der Befreiung ihres ehemaligen Heimatlandes geleistet haben.

360 Seiten / 42 Schwarzweiß-Abbildungen / 23.5 x 15.5 cm / Franz. Br. / ISBN 978-3-205-20086-4; Weitere Informationen bei Böhlau.
Akademische Forschung (Auswahl)

Laufende Dissertationen

Oliver Plauder, Die Rolle der amerikanischen, britischen und irischen Geheimdienste im Nordirlandkonflikt. Strategien und Taktiken im Kampf gegen die IRA

Abgeschlossene Dissertationen

Florian Traussnig, Geistiger Widerstand von außen – Österreicher in US-Propagandainstitutionen des Zweiten Weltkriegs (2013)

Gaj Trifkovic, Making Deals with the Enemy: Partisan-German Contacts and Prisoner Exchanges in Yugoslavia 1941-1945 (2013)

Abgeschlossene Master- bzw. Diplomarbeiten

Duncan Bare, Hungarian Affairs of the US Office of Strategic Services in the Mediterranean theater of operations from June 1944 until September 1945 (2015)

Jeremy Stöhs, The Decline of European Sea Power: Europe’s Navies in a Time of Austerity and Brinkmanship (2015)

Armin Schmidhofer, The Power of the Swordless Samurai: New Threats and Perspectives for Japanese Security Policies in the 21st Century (2012)

Robert Lackner, Zionist Terrorisim and Imperial Response. British Policies towards Jewish Resistance in Palestine, 1944-1948 (2009)

Abgeschlossene Bachelorarbeiten

Duncan Bare, A Hungarian Show with American Assistance: The OSS “Sparrow” Mission to detach Hungary from the Axis in March 1944 (2013)

Lehrveranstaltungen (ab 2004)
Sommersemester 2020

Intelligence and the National Security State since 1900 (Universität Graz)

Wintersemester 2019 / 20

Fälschung! Eine fächerübergreifende Spurensuche in der steirisch-innerösterreichischen Landesgeschichte (Universität Graz)

Wintersemester 2018 / 19

Maritime Strategie und Seemacht im 21. Jahrhundert (Universität Kiel)

Sommersemester 2018

State-building, Nation-building and International Order since 1500 (Universität Graz)

Wintersemester 2017 / 18

Intelligence in the Cold War: Did it Make a Difference? (Universität Graz)

Maritime Sicherheit und Strategie (Universität Kiel)

Wintersemester 2016 / 17

Peacemaking, Security and Espionage in International Politics since 1815 (Universität Graz)

Sommersemester 2015

Intelligence, Propaganda and Subversion in the Cold War Era (Universität Graz)

Sommersemester 2014

Intelligence and War in the Twentieth Century (Universität Graz)

Sommersemester 2013

Cold War Intelligence Revisited (Universität Graz)

Wintersemester 2012 / 13

Terrorism in Modern History (Universität Graz)

Wehrpflicht einst und heute (Universität Graz)

Sommersemester 2012

Dominant Issues of the 21st Century: Intelligence, Security, Terrorism (Universität Graz)

Propaganda since 1900 (Universität Graz)

Militär und Sicherheit (Universität Graz)

Wintersemester 2011 / 12

Terrorism in Modern History, 1500 to 2010 (Universität Graz)

Sommersemester 2011

Radio in the Second World War (Universität Graz)

Einführung in das Studium der Neueren Geschichte (Propaganda and Media in the First World War) (Universität Graz)

Militär als Thema interdisziplinärer Forschung (Universität Graz)

Wintersemester 2010 / 11

The National Security State since 1900. Internal and External Challenges to Order and Power (Universität Graz)

Sommersemester 2010

From Revolution to Global Hegemony. (The American Encounter with the World since 1776) (Universität Graz)

Intelligence Reform since World War II (Universität Graz)

Wintersemester 2009 / 10

Secrecy and Espionage in the Modern World, from Machiavelli to Obama (Universität Graz)

Sommersemester 2009

New Research in Intelligence and Security Studies (Universität Graz)

Wintersemester 2008 / 09

World War II at Home (Universität Graz)

Wintersemester 2006 / 07

A Warrior Nation? American Conflicts in Fact & Fiction (Universität Graz)

Sommersemester 2006

Intelligence Studies in Central Europe (Universität Graz)

Wintersemester 2005 / 06

Intelligence in World Politics since 1945 (Universität Graz)

Sommersemester 2005

Der frühe kalte Krieg (Universität Graz)

Wintersemester 2004 / 05

The Need to Know: Forging the Intelligence State, 1884-1947 (Universität Graz)

Militärbesetzungen und -verwaltungen von den Philippinen bis zum Irak (Universität Graz)


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